Mit der angekündigten Schließung des REWE-Marktes in der Hünfelder Kernstadt zum 30. Juni 2026 ergeben sich Fragen zur künftigen Nahversorgung in der Stadt. Der Markt war über viele Jahre ein Bestandteil des örtlichen Versorgungsangebots und für viele Menschen im Alltag gut erreichbar.

Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion Hünfeld eine Anfrage eingebracht, um den aktuellen Sachstand transparent darzustellen und eine fundierte Grundlage für die weitere Befassung zu schaffen. Ziel ist es, frühzeitig zu klären, welche Auswirkungen die Schließung haben kann und welche Optionen für die Zukunft bestehen.

In der Anfrage wird unter anderem thematisiert, welche Informationen der Stadt zur geplanten Schließung vorliegen und welche Gespräche mit dem Betreiber, dem Eigentümer der Immobilie oder der zuständigen REWE-Regionalgesellschaft geführt wurden. Zudem wird nach möglichen Standortalternativen gefragt, die geprüft wurden oder künftig in Betracht kommen könnten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich der Wegfall eines Vollsortimenters im mittleren Preissegment auf die Versorgung insgesamt auswirken kann, insbesondere für Stadtteile ohne eigenes Nahversorgungsangebot. Dabei geht es um Aspekte wie Erreichbarkeit, Angebotsvielfalt und Kaufkraftbindung.

Für die SPD Hünfeld ist Nahversorgung ein wichtiger Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge. Sie erfordert eine vorausschauende Betrachtung und eine enge Abstimmung zwischen Stadt, Handel und weiteren Beteiligten. 

Die Anfrage soll dazu beitragen, diese Themen sachlich einzuordnen und gemeinsam tragfähige Perspektiven für die Zukunft der Stadt zu entwickeln.

Das sind unsere 28 Kandidierenden, die sich in Hünfeld für Sie einsetzen wollen.