Aus Respekt für unsere Rettungskräfte gilt daher: Feuerwehr stärken!: Besuch am Feuerwehrstützpunkt Hünfeld: Fachlicher Austausch und politischer Handlungsbedarf
Die SPD-Stadtfraktion Hünfeld besuchte gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Sebastian Sack, feuerwehrpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, den Feuerwehrstützpunkt Hünfeld. Ziel des Termins war ein fachlicher Austausch zu den aktuellen Herausforderungen der Feuerwehr, zur Ausstattung sowie zu den strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen vor Ort.
Sebastian Sack stand für den Besuch frühzeitig zur Verfügung. Nach entsprechender Abstimmung konnte der Termin realisiert werden. Am Austausch nahm auch der Bürgermeister der Stadt Hünfeld teil.
Zu Beginn fand ein mehr als halbstündiges Gespräch im Rathaus statt, das auf Wunsch der Stadt Hünfeld durchgeführt wurde. Dabei wurden zahlreiche Themen rund um die Feuerwehr angesprochen. Im Mittelpunkt standen insbesondere bürokratische Vorgaben sowie gesetzliche und verwaltungstechnische Rahmenbedingungen, die Bau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahmen an Feuerwehrgerätehäusern in den Stadtteilen erschweren oder verzögern.
Seitens der SPD-Stadtfraktion wurden zudem konkrete Fragestellungen eingebracht. Thematisiert wurden unter anderem notwendige Umbaumaßnahmen, die Fahrzeugstruktur sowie die technische und räumliche Ausstattung der Feuerwehr. Dabei ging es auch um Spezialfahrzeuge wie das Drehleiterfahrzeug (DLK) sowie den Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) und die damit verbundenen Anforderungen an Unterbringung, Technik und dauerhafte Einsatzbereitschaft.
Sebastian Sack, der seit seinem 17. Lebensjahr aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist und heute als stellvertretender Zugführer im Katastrophenschutzzug seiner Heimat im Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig ist, nahm die angesprochenen Punkte sehr gezielt auf. Er sagte zu, diese in die zuständigen Arbeitsgruppen einzubringen.
Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtfraktion, Uwe Heinicke, stellte dazu fest:
Gerade vor dem Hintergrund der von der CDU-geführten Landesregierung
regelmäßig angekündigten Entbürokratisierung werde deutlich, dass
Anspruch und Realität weiterhin auseinanderliegen. Wer Bürokratie
und starre Vorgaben kritisiere, trage auf Landesebene auch
Verantwortung dafür, diese endlich wirksam abzubauen.
Im Anschluss an das Gespräch im Rathaus besichtigten die Mitglieder der SPD-Stadtfraktion
gemeinsam mit den Vertretern der Feuerwehr den Feuerwehrstützpunkt. Vorgestellt wurden unter anderem
die Einsatzleitung, die Umkleidebereiche, der Fuhrpark sowie die Räumlichkeiten zur Reinigung und
Wartung der Atemschutzgeräte. Der Rundgang vermittelte einen wichtigen Einblick in die tägliche Arbeit
der Einsatzkräfte sowie in die vorhandenen räumlichen und technischen Strukturen.
Der zeitliche Rahmen war dabei begrenzt. Für eine noch intensivere Auseinandersetzung mit einzelnen
Themen wäre mehr Zeit sinnvoll gewesen. Sebastian Sack hat bereits seine Bereitschaft signalisiert,
für einen weiteren und vertiefenden Termin erneut nach Hünfeld zu kommen, um die angesprochenen
Punkte weiter zu konkretisieren.
Der Besuch machte insgesamt deutlich: Eine leistungsfähige Feuerwehr braucht nicht nur engagierte
Ehrenamtliche, sondern auch verlässliche politische Rahmenbedingungen, moderne Ausstattung und
praktikable Vorgaben.
Aus Respekt für unsere Rettungskräfte gilt daher: Feuerwehr stärken!
Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Hünfeld, insbesondere Herrn Schmitt sowie Herrn Bäuml, für die offenen Gespräche, die fachlichen Einblicke und ihr kontinuierliches Engagement für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.